IPv6 auf einem VPS einrichten
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In dieser Anleitung wird die Konfiguration primärer IPv6-Adressen auf einer öffentlichen Schnittstelle erläutert. Sie können auch Additional IP-Adressen auf Ihrem VPS konfigurieren, indem Sie diese Anleitung verwenden.
Ziel
IPv6 ist die neueste Version des Internet Protocol (IP). Jeder OVHcloud VPS wird mit einer IPv4-Adresse sowie einer IPv6-Adresse ausgeliefert. Standardmäßig ist nur IPv4 eingerichtet. Wenn Sie IPv6 konfigurieren möchten, müssen Sie dies manuell in Ihrem System tun.
Diese Anleitung erklärt, wie Sie IPv6 auf Ihrem OVHcloud VPS über mehrere Methoden konfigurieren.
OVHcloud stellt Ihnen Dienstleistungen zur Verfügung, für die Sie die alleinige Verantwortung tragen. Da wir keinen Zugriff auf diese Maschinen haben, können wir hierfür keinerlei Administrator-Aufgaben übernehmen oder sonstige Hilfeleistung anbieten. Es liegt daher in Ihrer Verantwortung, das Softwaremanagement und die tägliche Sicherheit zu gewährleisten.
Wir stellen Ihnen diese Anleitung zur Verfügung, um Ihnen bei der Bewältigung alltäglicher Verwaltungsaufgaben zu helfen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich an einen spezialisierten Dienstleister zu wenden, wenn Sie Schwierigkeiten oder Zweifel hinsichtlich der Verwaltung, Nutzung oder Sicherheit eines Servers haben. Sie können sich auch jederzeit an unsere Community wenden, um sich mit anderen Benutzern auszutauschen.
Voraussetzungen
- Sie verfügen über einen OVHcloud VPS.
- Sie haben administrativen Zugriff (sudo) auf Ihren VPS über SSH oder RDP (Windows).
- Sie verfügen über grundlegende Netzwerkkenntnisse.
- Sie haben Zugriff auf die OVHcloud API (optional).
Zugriff auf das OVHcloud Kundencenter
- Direkter Link: VPS-Verwaltung
- Navigationspfad:
Bare Metal Cloud>Virtual Private Server> Wählen Sie Ihren VPS aus
In der praktischen Anwendung
Die folgenden Abschnitte enthalten Konfigurationen für die derzeit von uns angebotenen Distributionen sowie für die am häufigsten verwendeten Distributionen/Betriebssysteme. Der erste Schritt besteht immer darin, sich über SSH oder eine GUI-Session (RDP für einen Windows VPS) mit Ihrem Server zu verbinden.
Beachten Sie, dass bei den neuesten Linux-Betriebssystemen, die wir für VPS anbieten, die IPv6-Adresse standardmäßig konfiguriert ist. In diesem Fall müssen Sie sie nicht konfigurieren. Überprüfen Sie die Konfigurationsdatei Ihres Betriebssystems, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Die Konfiguration von IPv6 auf Ihrem VPS umfasst mehrere Schritte. Sie werden regelmäßig aufgefordert, Befehle einzugeben oder die Konfiguration Ihres Servers anzupassen.
Beachten Sie die folgende Terminologie, die in Codebeispielen und Anweisungen der nachfolgenden Abschnitte verwendet wird:
| Bezeichnung | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| YOUR_IPV6 | Die IPv6-Adresse, die Ihrem Dienst zugewiesen ist | 2001:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:yyyy |
| IPv6_PREFIX | Das Präfix (oder netmask) Ihres IPv6-Blocks, in der Regel 128 | 2001:xxxx:xxxx:xxxx::/128 |
| IPv6_GATEWAY | Das Gateway Ihres IPv6-Blocks | 2001:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:zzzz |
Schritt 1: Die erforderlichen Netzwerkinformationen abrufen
Der erste Schritt besteht darin, die Ihrem Server zugewiesene IPv6-Adresse sowie das zugehörige IPv6-Gateway zu ermitteln.
Die Ihrem Server zugewiesene IPv6-Adresse sowie das zugehörige IPv6-Gateway werden im Tab Start unter IP angezeigt. Kopieren Sie diese und fahren Sie fort mit Schritt 2, IPv6-Konfiguration anwenden.

Öffnen Sie die OVHcloud API-Konsole.
- Klicken Sie oben links auf
Authentication. - Wählen Sie
Login with OVHcloud SSO. - Geben Sie Ihre Login-Daten für OVHcloud ein.
- Klicken Sie auf
Authorize, um die Ausführung von API-Aufrufen über die Konsole zu erlauben.
Verwenden Sie diesen Aufruf, um die zu Ihrem Server gehörige IPv6-Adresse zu erhalten:
Mit dem folgenden Aufruf können Sie das Ihrem Server zugewiesene IPv6-Gateway abfragen:
Wenn Sie die Adressen erhalten haben, fahren Sie fort mit Schritt 2, IPv6-Konfiguration anwenden.
Schritt 2: IPv6-Konfiguration anwenden
Sobald Sie die zur IPv6-Konfiguration notwendigen Informationen haben, verbinden Sie sich via SSH mit Ihrem VPS. Wenn nötig lesen Sie unsere Anleitung "SSH Einführung".
Es gibt mehrere Vorgehensweisen, um die IPv6-Konfiguration anzuwenden. Folgen Sie der Methode, die am besten zu Ihrer Situation und Ihren Ansprüchen passt.
- Nonpersistente Anwendung
- Persistente Anwendung auf Debian und Derivaten (Ubuntu, Crunchbang, SteamOS, etc.)
- Persistente Anwendung auf Red Hat und Derivaten (CentOS, Rocky Linux, AlmaLinux, etc.)
- Persistente Anwendung auf Fedora 42 und höher
- Persistente Anwendung auf Windows Server
Nonpersistente Anwendung
Diese Konfiguration geht bei einem Neustart Ihres VPS verloren.
Wenn Sie via SSH mit Ihrem VPS verbunden sind, verwenden Sie die nachfolgenden Befehle. Denken Sie daran, diese für folgende Elemente anzupassen:
- die zuvor abgerufenen Netzwerkinformationen (YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY)
- das Netzwerkinterface, falls dieses nicht eth0 ist
Persistente Anwendung auf Debian und Derivaten (Ubuntu, Crunchbang, SteamOS, etc.)
Erstellen Sie immer ein Backup des Originals, bevor Sie eine Konfigurationsdatei bearbeiten.
Es gibt zwei Methoden, um Ihr Netzwerk entsprechend dem auf Ihrem Server installierten Betriebssystem zu konfigurieren:
-
Für Debian 11: Verwenden Sie die auf der Datei interfaces basierende Methode.
-
Für Debian 12, Ubuntu 22.04 und spätere Versionen: Verwenden Sie die Netplan-Methode.
In einigen Fällen kann es sein, dass die oben genannte Methode nicht die passende ist. Um sicherzugehen, überprüfen Sie auf Ihrem System die aktive Methode. Besuchen Sie https://netplan.io/ für weitere Informationen.
Beachten Sie auch, dass die exakten Dateinamen variieren können.
Standardmäßig befinden sich die Konfigurationsdateien unter /etc/network/interfaces.d/.
Als Best Practice wird empfohlen, eine Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/network/interfaces.d/ zu erstellen.
In unserem Beispiel heißt unsere Datei 51-cloud-init-ipv6:
Auf diese Weise können Sie die IPv6-Konfiguration absondern und die Änderungen im Fehlerfall problemlos rückgängig machen.
Fügen Sie folgende Zeilen zur Datei hinzu. Ersetzen Sie die generischen Elemente (YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY) sowie das Netzwerkinterface (falls Ihr Server nicht eth0 verwendet) durch Ihre individuellen Werte.
Konfigurationsbeispiel:
Starten Sie anschließend Ihren Netzwerkdienst mit einem der folgenden Befehle neu:
Je nach Generation des auf dem Server installierten Betriebssystems können Sie die oben angegebene Konfiguration auch zu einer der folgenden Dateien hinzufügen (mit sudo-Berechtigungen):
- Datei
/etc/network/interfaces - Datei
/etc/network/interfaces.d/50-cloud-init.cfg
Wir empfehlen Ihnen, die relevante Konfigurationsdatei zu sichern. Verwenden Sie zum Beispiel folgenden Befehl:
Sie können die Änderungen dann mithilfe folgender Befehle rückgängig machen:
Die Netzwerkkonfigurationsdateien befinden sich im Verzeichnis /etc/netplan/. Standardmäßig heißt die Hauptkonfigurationsdatei 50-cloud-init.yaml. Bevor Sie fortfahren, überprüfen Sie zunächst diese Datei, um festzustellen, ob die IPv6-Adresse bereits konfiguriert wurde. Ist das der Fall, müssen Sie die IPv6-Adresse nicht erneut konfigurieren, da Sie nur eine IPv6-Adresse mit Ihrem VPS haben.
Wenn die IPv6-Adresse noch nicht konfiguriert wurde, sollten Sie eine separate Konfigurationsdatei erzeugen, um IPv6-Adressen im Verzeichnis /etc/netplan/ zu konfigurieren. Auf diese Weise können Sie Änderungen im Falle eines Fehlers leicht rückgängig machen.
Außerdem empfehlen wir, die Berechtigungen für die neu erstellte Datei anzupassen. Weitere Informationen zu Dateiberechtigungen finden Sie in der offiziellen Dokumentation von Ubuntu.
In unserem Beispiel heißt diese Datei 51-cloud-init-ipv6.yaml:
Bearbeiten Sie anschließend die Datei 51-cloud-init-ipv6.yaml, indem Sie die folgenden Zeilen für die IPv6-Konfiguration hinzufügen. Ersetzen Sie die generischen Elemente (d.h. YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY) sowie das Netzwerkinterface (wenn Ihr Server eth0 nicht verwendet) durch Ihre spezifischen Werte.
Konfigurationsbeispiel: (mit Präfix /128):
Es ist wichtig, dass die Zeilenausrichtung jedes Elements dieser Datei, wie im Beispiel dargestellt, eingehalten wird. Verwenden Sie nicht die Tabulationstaste, um den Abstand zu erzeugen. Nur die Leertaste ist notwendig.
Sie können Ihre Konfiguration mit folgendem Befehl testen:
Ist die Änderung korrekt, verwenden Sie folgenden Befehl:
Persistente Anwendung auf Red Hat und dessen Derivaten (CentOS, Rocky Linux, AlmaLinux, etc.)
Es gibt zwei Methoden, um Ihr Netzwerk entsprechend dem auf Ihrem Server installierten Betriebssystem zu konfigurieren:
-
Für CentOS 7, Rocky Linux und AlmaLinux (8/9): Verwenden Sie die Methode, die auf den network-scripts-Dateien basiert.
-
Für Rocky Linux und AlmaLinux (10): Verwenden Sie die Methode, die auf den system-connections-Dateien basiert.
Die Netzwerkkonfigurationsdateien befinden sich im Verzeichnis /etc/sysconfig/network-scripts/. Wir empfehlen Ihnen, zuerst die entsprechende Konfigurationsdatei zu sichern. Kopieren Sie beispielsweise die Datei ifcfg-eth0 mit folgenden Befehlen. Denken Sie daran, eth0 gegebenenfalls durch Ihr reales Interface zu ersetzen.
Sie können die Änderungen dann mithilfe folgender Befehle rückgängig machen:
Ändern Sie anschließend die Datei ifcfg-eth0, indem Sie die IPv6-Konfiguration Ihres Servers hinzufügen. Ersetzen Sie die generischen Elemente (YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY) durch Ihre personalisierten Werte.
Konfigurationsbeispiel:
In CentOS 7 müssen Sie zusätzlich zu den oben aufgeführten Schritten eine Routing-Datei erstellen:
- Erstellen Sie eine Datei (mit sudo-Berechtigungen), die Ihre Standard-IPv6-Routen angibt:
- Bearbeiten Sie die Datei und fügen Sie die folgenden Zeilen hinzu. Ersetzen Sie die generischen Elemente (IPV6_GATEWAY und eth0, falls erforderlich) durch Ihre personalisierten Werte.
Konfigurationsbeispiel:
Starten Sie schließlich den Netzwerkdienst mit einem der folgenden Befehle neu, damit Ihr System die neue Konfiguration anwendet:
Die Netzwerkkonfigurationsdatei befindet sich unter /etc/NetworkManager/system-connections/. Wir empfehlen Ihnen, zunächst eine Sicherungskopie der entsprechenden Konfigurationsdatei anzulegen. In unserem Beispiel heißt unsere Datei cloud-init-eth0.nmconnection, daher kopieren wir die Datei cloud-init-eth0.nmconnection mit den folgenden Befehlen. Falls nötig, ersetzen Sie eth0 durch Ihr aktuelles Interface.
Anschließend bearbeiten wir die Datei cloud-init-eth0.nmconnection und fügen nur die Zeilen für die IPv6-Konfiguration des Servers hinzu. Ersetzen Sie die generischen Elemente (d. h. YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY) durch die entsprechenden Werte.
Wenn wir davon ausgehen, dass Ihr Interface eth0 ist, sollte die Konfiguration wie folgt aussehen:
Wir haben die IPv4-Konfiguration ausgelassen, um Verwechslungen zu vermeiden, aber die IPv6-Konfiguration wird in derselben Konfigurationsdatei vorgenommen.
Konfigurationsbeispiel:
Persistente Anwendung auf Fedora 42 und höher
Die Netzwerkkonfigurationsdatei befindet sich unter /etc/NetworkManager/system-connections/. Wir empfehlen Ihnen, zunächst eine Sicherungskopie der entsprechenden Konfigurationsdatei anzulegen. In unserem Beispiel heißt unsere Datei cloud-init-eth0.nmconnection, daher kopieren wir die Datei cloud-init-eth0.nmconnection mit den folgenden Befehlen. Falls nötig, ersetzen Sie eth0 durch Ihr aktuelles Interface.
Anschließend bearbeiten wir die Datei cloud-init-eth0.nmconnection und fügen nur die Zeilen für die IPv6-Konfiguration des Servers hinzu. Ersetzen Sie die generischen Elemente (d. h. YOUR_IPV6, IPV6_PREFIX und IPV6_GATEWAY) durch die entsprechenden Werte.
Wenn wir davon ausgehen, dass Ihr Interface eth0 ist, sollte die Konfiguration wie folgt aussehen:
Wir haben die IPv4-Konfiguration ausgelassen, um Verwechslungen zu vermeiden, aber die IPv6-Konfiguration wird in derselben Konfigurationsdatei vorgenommen.
Konfigurationsbeispiel:
Persistente Anwendung auf Windows Server
IPv6 ist standardmäßig nicht auf Windows Servern konfiguriert. Um es zu aktivieren, öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken Sie auf View network status and tasks und danach auf Change adapter settings.

Klicken Sie auf Ethernet, um die Einstellungen zu öffnen, und klicken Sie auf Properties, um das Fenster Ethernet Properties anzuzeigen.
Wählen Sie Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6) aus und klicken Sie dann auf den Button Properties.

Wählen Sie nun Use the following IPv6 address und geben Sie die IP-Adressen ein, die Sie im ersten Schritt identifiziert haben.
Sie können auch die DNS-Resolver Ihrer Wahl eintragen, unter Use the following DNS server addresses. Dies ist nicht erforderlich, wenn die DNS-Resolver der IPv4-Konfiguration bereits funktional sind.
Setzen Sie schließlich einen Haken bei Validate settings upon exit und klicken Sie auf den Button OK, um die Änderungen zu bestätigen. Es kann eine Fehlermeldung angezeigt werden, wenn sich das angegebene Gateway nicht im gleichen IPv6-Subnetz befindet (/128 und /64, zum Beispiel). Sie können diese Nachricht ignorieren und zum nächsten Schritt übergehen.

Schritt 3: Konfiguration überprüfen und die Verbindung testen
Je nach Betriebssystem gibt es mehrere mögliche Befehle, um die Konfiguration zu überprüfen.
- Für ein GNU/Linux-System sind hier zwei Beispiele für das eth0-Interface (anzupassen, falls erforderlich):
Um die Verbindung zu testen, können Sie folgenden Befehl verwenden:
- Für ein Windows-System verwenden Sie den folgenden Befehl:
Um die Verbindung zu testen, verwenden Sie folgenden Befehl:
Sie können auch die Verbindung zu einem anderen Remote-Server testen. IPv6 muss jedoch auf dem Remote-Server aktiv sein, damit diese Operation funktioniert.
Wenn IPv6 trotz dieser Änderungen anscheinend nicht auf Ihrem Server funktioniert, kann es (in seltenen Fällen) sein, dass weitere Änderungen erforderlich sind. Führen Sie in diesem Fall folgende Operationen durch:
-
Je nach Betriebssystem versuchen Sie, das Präfix (netmask) der IP-Adresse mit /128 und /64 zu ersetzen. Dies schließt das IPv6-Gateway in Ihr Subnetz ein.
-
Zusätzlich zum Neustart des Netzwerkdienstes muss Ihr Server möglicherweise neu gestartet werden, um die Übernahme Ihrer IPv6-Konfiguration abzuschließen.
-
Überprüfen Sie in Windows, ob die Firewall ICMP-Anfragen für IPv6 erlaubt.
Schritt 4: Cloud-init Netzwerkmanagement deaktivieren (optional)
Dieser Schritt gilt nicht für Windows-Systeme.
Cloud-init ist ein Paket, das standardmäßig auf den VPS installiert ist. Es handelt sich hierbei um ein Framework, mit dem ein Skript nach der Erstellung oder einem Neustart Ihres Servers ausgeführt werden kann. Diese Funktion erlaubt der darunterliegenden OpenStack-Infrastruktur, Skripte in die Cloud-init-Umgebung, und somit in die Serverkonfiguration, zu injizieren.
Je nach Betriebssystem verwaltet Cloud-init: das Netzwerk, den Hostnamen, die Datei resolv.conf sowie im Falle eines Upgrades die automatische Partitionierung der Disk.
Bei neueren Distributionen (CentOS, Debian 9, Ubuntu 16.x und nachfolgenden Versionen) kann die Standardkonfiguration von Cloud-init manchmal automatisch die Netzwerkkonfiguration beim Start des Servers zurücksetzen.
In bestimmten Anwendungsfällen wird empfohlen, ein Zurücksetzen zu vermeiden, indem die automatische Netzwerkverwaltung in Cloud-init deaktiviert wird. Verwenden Sie hierzu den folgenden Befehl, um eine Datei /etc/cloud/cloud.cfg.d/98-disable-network-config.cfg mit dem Wert network: {config: disabled} zu erstellen:
Möglicherweise muss der Server neu gestartet werden, damit die Änderung aktiv wird.
Um die automatische Netzwerkverwaltung mit Cloud-init wieder zu aktivieren, löschen Sie die neu erstellte Datei oder verschieben Sie sie in ein anderes Verzeichnis.
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