Dateisystem auf einem VPS überprüfen

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Dateisystem auf einem VPS überprüfen


Icons/System/eye-open Created with Sketch. 315 Ansichten 20.09.2023 Cloud / Virtual Private Server

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Ziel

Diese Anleitung erklärt, wie Sie das Dateisystem eines OVHcloud VPS mithilfe des Rescue-Modus diagnostizieren.

OVHcloud stellt Ihnen Dienstleistungen zur Verfügung, für deren Konfiguration und Verwaltung Sie die alleinige Verantwortung tragen. Es liegt somit bei Ihnen, sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß funktionieren.

Bei Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte einen spezialisierten Dienstleister und/oder stellen Ihre Fragen in der OVHcloud Community unter https://community.ovh.com/en/ (Englisch). Leider können wir Ihnen für administrative Aufgaben keine weitergehende technische Unterstützung anbieten.

Voraussetzungen

In der praktischen Anwendung

VPS mit GNU/Linux

Loggen Sie sich in Ihr OVHcloud Kundencenter ein und starten Sie den Server im Rescue-Modus neu. Wenn nötig, verwenden Sie unsere Anleitung zum Rescue-Modus.

Anschließend können Sie die verfügbaren Disks mit diesem Befehl überprüfen:

lsblk

Die Partition für den Rescue-Modus (sda1 in diesem Beispiel) ist im Verzeichnis / gemountet, und die Disk des VPS (hier: sdb) sollte keinen Mountpunkt haben.

Beispiel:

NAME   MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0  2.5G  0 disk
└─sda1   8:1    0  2.5G  0 part /
sdb      8:16   0   80G  0 disk
└─sdb1   8:17   0   80G  0 part  

Wenn Ihr Ergebnis ähnlich aussieht wie die Ausgabe oben und die Spalte MOUNTPOINT in der entsprechenden Zeile (sdb1) leer ist, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Wenn Ihr Ergebnis jedoch zeigt, dass es einen Mountpunkt für die VPS-Partition gibt, muss sie zuerst ausgehängt werden (unmount).

Beispiel:

sdb      8:16   0   80G  0 disk
└─sdb1  8:17   0   80G  0 part  /mnt/sdb1

Im obigen Beispiel ist die Partition sdb1 unter /mnt/ gemountet. Damit die Partition überprüft werden kann, darf diese Partition nicht gemountet sein.

Um die Partition auszuhängen, verwenden Sie den folgenden Befehl:

umount /dev/partition_name

In dieser Beispielkonfiguration wäre der Befehl:

umount /dev/sdb1

Sie können nun die Partition mit "fsck" überprüfen:

fsck /dev/sdb1

cloudimg-rootfs: clean, 134995/3225600 files, 849881/6525179 blocks

Wenn das Ergebnis leer ist, bedeutet dies normalerweise, dass das Dateisystem fehlerfrei ist. Sie können jedoch eine Überprüfung erzwingen:

fsck /dev/sdb1 -f

VPS mit Windows

Die obigen Anweisungen gelten in der Regel nicht für einen Windows VPS, da die Überprüfung des Dateisystems nicht für NTFS funktioniert. Sie können jedoch eine NTFS-Konsistenzüberprüfung der Partitionen durchführen.

Loggen Sie sich in Ihr OVHcloud Kundencenter ein und starten Sie den Server im Rescue-Modus neu. Wenn nötig, verwenden Sie unsere Anleitung zum Rescue-Modus.

Anschließend können Sie die verfügbaren Disks und ihre Größe mit diesem Befehl überprüfen:

lsblk

Die Partition für den Rescue-Modus (sda1 in diesem Beispiel) ist im Verzeichnis / gemountet, und die Disk des VPS (hier: sdb) sollte keinen Mountpunkt haben.

Beispiel:

NAME   MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0  2.5G  0 disk
└─sda1   8:1    0  2.5G  0 part /
sdb      8:16   0  100G  0 disk
├─sdb1   8:17   0  350M  0 part 
├─sdb2   8:18   0 99.7G  0 part 

Wenn Ihr Ergebnis ähnlich aussieht wie die Ausgabe oben und die Spalte MOUNTPOINT in der entsprechenden Zeile leer ist, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Wenn Ihr Ergebnis jedoch zeigt, dass es einen Mountpunkt für die VPS-Partition gibt, muss sie zuerst ausgehängt werden (unmount).

Beispiel:

sdb      8:16   0  100G  0 disk
├─sdb1   8:17   0  350M  0 part
├─sdb2   8:18   0 99.7G  0 part /mnt/sdb2

Im obigen Beispiel ist die betroffene Partition sdb2 unter /mnt/ gemountet. Damit die Partition überprüft werden kann, darf diese Partition nicht gemountet sein.

Um die Partition auszuhängen, verwenden Sie den folgenden Befehl:

umount /dev/partition_name

In dieser Beispielkonfiguration wäre der Befehl:

umount /dev/sdb2

Der folgende Befehl überprüft die Kohärenz der Partition und versucht, gefundene Fehler zu beheben:

ntfsfix /dev/partition_name

In dieser Beispielkonfiguration wäre der Befehl:

ntfsfix /dev/sdb2

Weiterführende Informationen

Rescue-Modus für einen VPS aktivieren

Für den Austausch mit unserer User Community gehen Sie auf https://community.ovh.com/en/.

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