Zusätzliches Volume auf einer Instanz erstellen und konfigurieren
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Ziel
Es ist möglich, zusätzliche Volumes für Ihre OVHcloud Public Cloud Instanzen zu erstellen. Das kann in folgenden Fällen hilfreich sein:
- Sie möchten Ihre Speicherkapazität erhöhen, ohne das Instanzmodell zu verändern.
- Sie benötigen hochverfügbaren und leistungsfähigen Speicherplatz.
- Sie möchten sowohl Ihren Storage als auch Ihre Daten zu einer anderen Instanz verschieben.
- Sie bereiten eine Umgebung für die Verwendung von Terraform vor.
Diese Anleitung erklärt, wie Sie eine zusätzliche Disk erstellen und auf Ihrer Instanz konfigurieren.
Voraussetzungen
- Sie haben Zugriff auf Ihr OVHcloud Kundencenter.
- Sie verfügen über eine Public Cloud Instanz.
- Sie haben administrativen Zugriff (sudo) auf Ihre Instanz über SSH (Linux) oder RDP (Windows).
- Vorbereitung der Umgebung für die Verwendung mit Terraform.
Diese Funktion ist derzeit für Metal Instanzen nicht verfügbar.
In der praktischen Anwendung
Die verschiedenen Volume-Typen
OVHcloud bietet drei Arten von Block Storage-Volumes, die jeweils an spezifische Leistungs-, Kapazitäts- und Kostenanforderungen angepasst sind. Mit diesen Lösungen können Sie Ihren Instanzen persistente Speichervolumes zuweisen und so ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sicherstellen. Wenn die Funktion verfügbar ist, kann Verschlüsselung bei der Erstellung eines Volumes für alle Volume-Typen außer Classic Multi-Attach-Volumes in 3AZ-Regionen aktiviert werden.
Classic - 500 IOPS garantiert
Das Volume Classic ist eine zuverlässige und kostengünstige Speicherlösung, die ideal für Workloads ist, die eine moderate Leistung erfordern. Es bietet 500 IOPS und ist somit für folgende Anwendungen geeignet:
- Hosting klassischer Webanwendungen
- Speicherung kleiner bis mittlerer Datenbanken
- Datensicherung und -archivierung
In den 3AZ-Regionen sind Classic Volumes regionale Dienste, die Distributed Erasure Coding über mehrere Availability Zones verwenden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten ohne Auswirkung oder Unterbrechung verfügbar sind, wenn eine Zone ausfällt, sofern die Anforderungen einer resilienten Multi-Attach Architektur erfüllt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung „Proper Usage and Limitations of Classic Multi-Attach Block Storage in 3AZ Regions“.
High-Speed - Bis zu 3000 IOPS
Das High Speed-Volume wurde für Anwendungen entwickelt, die einen schnelleren Datenzugriff erfordern. Mit einer Leistung von bis zu 3000 IOPS ist es ideal für folgende Anwendungsfälle:
- Transaktionsdatenbanken (MySQL, PostgreSQL, etc.)
- Virtualisierungs- und Containerumgebungen
- Anwendungen, die eine geringe Latenz und einen hohen Durchsatz erfordern
High-Speed Gen2 - 30 IOPS/GB und bis zu 20.000 IOPS
High Speed Volumes der zweiten Generation sind für die anspruchsvollsten Workloads optimiert. Mit einer Performance von 30 IOPS/GB bis zu 20.000 IOPS wird dieser Volume-Typ für folgende Anwendungen empfohlen:
- Big Data und Analysen in Echtzeit
- Künstliche Intelligenz und Machine Learning
- Verarbeitung großer Datenbanken und High Performance Storage

Jeder Volume-Typ ist auch als verschlüsselte Version verfügbar (LUKS). Diese Volumes gewährleisten die Vertraulichkeit der Daten, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Sie sind über das OVHcloud Kundencenter sowie mit den im nächsten Abschnitt beschriebenen Tools verfügbar, indem Sie den <volume_type>-luks-Typ angeben.
Ein neues Volume hinzufügen
Loggen Sie sich in Ihrem OVHcloud Kundencenter ein, gehen Sie in den Bereich Public Cloud und wählen Sie das betreffende Public Cloud Projekt aus. Öffnen Sie Block Storage im linken Menü unter Storage und Backups.
Klicken Sie in diesem Bereich auf den Button Volume erstellen.

Folgen Sie den Konfigurationsschritten, um die Optionen für Standort, Volumetyp, Verschlüsselung und Volumekapazität auszuwählen. Geben Sie einen Namen für das Volume ein und bestätigen Sie durch Klicken auf Volume erstellen.
Hinweis: Das Volume muss in derselben Region wie die Instanz erstellt werden, mit der es verbunden werden soll. Ein in einer anderen Region erstelltes Volume kann entfernt und in der richtigen Region neu erstellt werden.

Die neue Disk wird anschließend im Kundencenter angezeigt.

Klicken Sie rechts neben dem Volume auf den Button ... und wählen Sie Mit Instanz verbinden.

Wählen Sie im angezeigten Fenster eine Instanz aus der Liste aus und klicken Sie auf Bestätigen, um das Volume anzuhängen.

Der Vorgang zum Verbinden mit der Instanz startet nun. Dieser Task kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
Achten Sie darauf, nicht vom aktuellen Bereich weg zu navigieren, während das Volume angehängt wird. Der Vorgang könnte unterbrochen werden.
Achten Sie darauf, nicht vom aktuellen Bereich weg zu navigieren, während das Volume angehängt wird. Der Vorgang könnte unterbrochen werden.
Volume-Typen:
- Classic
- High-speed
- High-speed-gen2
- Classic-luks
- High-speed-luks
- High-speed-gen2-luks
Typen, die mit "-luks" enden, sind verschlüsselt (LUKS).
Beim Erstellen eines -luks Datenträgers wird automatisch ein dedizierter Schlüssel erstellt.
Dieser Schlüssel sollte nicht geändert oder gelöscht werden, wenn er mit einem Block Storage Volume verknüpft ist. Ansonsten können die Daten auf diesem Volume und alle zugehörigen Snapshots dauerhaft nicht wiederhergestellt werden.
Um ein einfaches Block Storage Volume zu erstellen, benötigen Sie 3 Elemente:
- Name des Volumes
- Region
- Größe des Volumes in GB
In unserem Beispiel erstellen wir einen Block Storage in der Region GRA11 mit einer Größe von 10 GB. Fügen Sie der Datei simple_blockstorage.tf die folgenden Zeilen hinzu:
Anschließend binden wir es an die Zielinstanz.
Die Instanz und das Volume müssen sich in derselben Region befinden.
Fügen Sie unter den vorhergehenden Zeilen die folgenden Zeilen hinzu:
Sie können Ihr Block Storage Volume erstellen und es mit der gewünschten Instanz verbinden, indem Sie folgenden Befehl eingeben:
Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen:
Gehen Sie in den Dropdown-Bereich Volumes, klicken Sie auf Volumes und dann auf Create Volume.

Füllen Sie das Feld Volume Name aus und wählen Sie den gewünschten Volume-Typ. Klicken Sie dann auf Create Volume
Wenn der Volume-Typ "high-speed-gen2" or "luks" in der Liste nicht aufgeführt ist, ist er in dieser Region nicht verfügbar.

Klicken Sie zum Anfügen dieses Volumes an eine Instanz in der Zeile des Volumes auf den Pfeil am Ende der Zeile neben Edit Volume. Klicken Sie auf Manage Attachments.

Wählen Sie die Instanz aus, an die Sie Ihr Volume anhängen möchten, und klicken Sie dann auf Attach Volume.

Wenn der Volume-Typ "high-speed-gen2" or "luks" in der Liste nicht aufgeführt ist, ist er in dieser Region nicht verfügbar.
Volume-Typen:
- Classic
- High-speed
- High-speed-gen2
- Classic-luks
- High-speed-luks
- High-speed-gen2-luks
Typen, die mit "-luks" enden, sind verschlüsselt (LUKS).
Beim Erstellen eines -luks Datenträgers wird automatisch ein dedizierter Schlüssel erstellt.
Dieser Schlüssel sollte nicht geändert oder gelöscht werden, wenn er mit einem Block Storage Volume verknüpft ist. Ansonsten können die Daten auf diesem Volume und alle zugehörigen Snapshots dauerhaft nicht wiederhergestellt werden.
In der Region verfügbare Volume-Typen auflisten:
Erstellen Sie ein Volume, indem Sie mindestens dessen Größe (in GB) und einen der oben aufgeführten Typen angeben. Sie können auch einen Namen für Ihr Volume anfügen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl, um ein Volume an eine in der Region verfügbare Instanz anzufügen:
Konfiguration des neuen Volumes
Die folgenden Beispiele setzen voraus, dass Sie als Benutzer mit erhöhten Rechten eingeloggt sind.
Unter Linux
Stellen Sie eine SSH-Verbindung zur Instanz her und verwenden Sie den folgenden Befehl, um die eingehängten Disks aufzulisten.
In diesem Beispiel bezieht sich vda auf die originäre Disk der Instanz. Die zusätzliche Disk ist demzufolge als vdb benannt.
Erstellen Sie eine Partition auf der zusätzlichen Disk indem Sie die nachfolgenden Befehle ausführen.
Wenn Ihre zusätzliche Festplatte weniger als 2 TB groß ist:
Wenn Ihre zusätzliche Festplatte größer als 2 TB ist:
Formatieren Sie anschließend die neue Partition vdb1 mit folgendem Befehl:
Mounten Sie die Partition mit folgenden Befehlen:
Überprüfen Sie den Mountpunkt mit folgendem Befehl:
Die vorherige Anpassung ist nicht persistent, da die Disk wieder getrennt wird, wenn die Instanz neu gestartet wird. Zur Automatisierung des Mountvorgangs muss die Datei fstab angepasst werden.
Ermitteln Sie zunächst die UUID (Block-ID) des neuen Volumes:
Öffnen Sie /etc/fstab mit einem Texteditor:
Fügen Sie die folgende Zeile zur Datei hinzu und ersetzen Sie die UUID mit Ihrer zuvor ausgelesenen:
Speichern Sie und verlassen Sie den Editor. Nun sollte die Festplatte nach jedem Neustart automatisch gemountet werden.
Unter Windows
Stellen Sie eine Remotedesktop-Verbindung (RDP) mit Ihrer Windows-Instanz her.
Wenn Sie eingeloggt sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und öffnen Sie die Datenträgerverwaltung.

Die neue Disk wird als unbekanntes Volume mit nicht zugewiesenem Speicherplatz angezeigt.

Wird die Disk als Offline angezeigt, muss sie zuerst initialisiert werden. Sie können hierzu das Windows GUI oder das DISKPART Tool verwenden. Falls nicht, formatieren Sie nun die Disk in der Datenträgerverwaltung.
Initialisierung der Disk in der Datenträgerverwaltung
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Disk und wählen Sie Online.
Wenn die Disk hier als offline angezeigt wird, ist dies wahrscheinlich auf eine auf der Instanz vorhandene Policy zurückzuführen. Um dieses Problem zu lösen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Disk und wählen Sie Online.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Disk und wählen Sie dieses Mal Festplatte initialisieren.

Wählen Sie als Nächstes MBR, wenn Ihre zusätzliche Disk weniger als 2 TB groß ist, oder GPT, wenn sie mehr als 2 TB groß ist, und klicken Sie dann auf OK.

Initialisierung der Disk mit DISKPART
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und öffnen Sie Ausführen.

Geben Sie cmd ein und klicken Sie auf OK, um die Kommandozeilenanwendung zu öffnen.

In der Eingabeaufforderung starten Sie DISKPART:
Verwenden Sie folgende Befehle in DISKPART, um die Festplatte als "Online" zu konfigurieren:
Formatierung der Disk
Klicken Sie in der Datenträgerverwaltung mit der rechten Maustaste auf die neue Disk und wählen Sie Neues einfaches Volume....

Klicken Sie im Assistenten auf Weiter, um die Größe des Volumes festzulegen. Sie sollte standardmäßig auf das Maximum festgelegt sein. Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.

Akzeptieren Sie den neuen Laufwerksbuchstaben oder wählen Sie einen anderen aus und klicken Sie dann auf Weiter.

Benennen Sie das Volume (optional) und bestätigen Sie die Formatierungsoptionen, indem Sie auf Weiter klicken.

Klicken Sie im letzten Fenster auf Beenden, um die Disk zu formatieren.

Das Volume ist dann als Laufwerk im Dateiexplorer verfügbar.
Volume abtrennen
Wenn Sie ein Volume von Ihrer Instanz trennen möchten, ist die beste Vorgehensweise, es vorher im Betriebssystem auszuhängen.
Es kann eine Fehlermeldung angezeigt werden, wenn auf der zusätzlichen Disk Software oder Prozesse ausgeführt werden. In diesem Fall wird empfohlen, zunächst alle Prozesse zu beenden.
Wählen Sie das verwendete OS aus, um das Volume zu entfernen:
Stellen Sie eine SSH-Verbindung zur Instanz her und verwenden Sie den folgenden Befehl, um die eingehängten Disks aufzulisten.
Hängen Sie die Partition mit folgendem Befehl aus:
Löschen Sie die zugehörige UUID aus der Datei fstab, um den Prozess abzuschließen. Wird dies nicht durchgeführt, wird die Partition nach einem Neustart automatisch wieder gemountet.
Stellen Sie eine Remotedesktop-Verbindung (RDP) mit Ihrer Windows-Instanz her.
Wenn Sie eingeloggt sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und öffnen Sie die Datenträgerverwaltung.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Volume, das Sie aushängen möchten, und wählen Sie Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern....

Klicken Sie auf Entfernen, um die Disk zu entfernen.

Klicken Sie anschließend auf Ja, um den Löschvorgang zu bestätigen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie das Datenträgerverwaltungsfenster schließen.
Zum Schluss trennen wir das Volume von der Instanz:
Gehen Sie in Ihrem OVHcloud Kundencenter in den Bereich Public Cloud und klicken Sie im Menü links unter Storage und Backups auf Block Storage.
Klicken Sie auf den Button ... neben dem entsprechenden Volume und wählen Sie Instanz trennen.

Klicken Sie im neuen Fenster auf Bestätigen, um den Vorgang zu starten.

Löschen Sie zunächst die entsprechenden Zeilen aus Ihrer Terraform-Datei:
Geben Sie folgenden Befehl ein, um zu überprüfen, ob die richtige Ressource gelöscht wird:
Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen:
Führen Sie die Änderungen durch, indem Sie folgenden Befehl eingeben:
Weiterführende Informationen
Die Größe einer zusätzlichen Disk erweitern
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