Konfiguration von IP-Aliasing

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Konfiguration von IP-Aliasing


Icons/System/eye-open Created with Sketch. 1906 Ansichten 04.12.2025 Cloud / Dedicated Server (Bare Metal)
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Diese Anleitung befasst sich mit der Konfiguration von Additional IPv4-Adressen auf einer öffentlichen Schnittstelle. Sie können auch IPv6-Adressen auf Ihren Dedicated Servern konfigurieren, indem Sie diese Anleitung verwenden.

Beachten Sie, dass Additional IPs auch in einem vRack (privates Netzwerk) konfiguriert werden können, was die Anbindung eines breiten Spektrums von OVHcloud Diensten ermöglicht und so für mehr Flexibilität sorgt.

Erfahren Sie mithilfe unserer Anleitungen, wie Sie Additional IPs in einem vRack für IPv4 und IPv6 konfigurieren.

Ziel

IP-Aliasing ist eine spezielle Konfiguration im Netzwerk Ihres Servers, mit der Sie mehrere IP-Adressen auf einem einzigen Netzwerkinterface verknüpfen können.

Diese Anleitung erklärt, wie Sie diese Option konfigurieren.

OVHcloud stellt Ihnen Dienstleistungen zur Verfügung, für deren Konfiguration und Verwaltung Sie die alleinige Verantwortung tragen. Es liegt somit bei Ihnen, sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß funktionieren.

Diese Anleitung soll Sie bei allgemeinen Aufgaben bestmöglich unterstützen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, einen spezialisierten Dienstleister zu kontaktieren oder Ihre Fragen an die OVHcloud Community zu richten, wenn Sie Schwierigkeiten oder Zweifel hinsichtlich der Verwaltung, Nutzung oder Implementierung der Dienste auf einem Server haben.

Voraussetzungen

  • Sie verfügen über einen Dedicated Server.
  • Sie verfügen über mindestens eine Additional IP.
  • Sie haben administrativen Zugriff (sudo) auf Ihren Server über SSH oder GUI.

Diese Funktion kann nur eingeschränkt oder nicht verfügbar sein, falls ein Dedicated Server der Eco Produktlinie eingesetzt wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Vergleichsseite.

In der praktischen Anwendung

Die folgenden Abschnitte enthalten die Konfigurationen der derzeit von uns angebotenen Distributionen sowie die am häufigsten verwendeten Distributionen/Betriebssysteme. Der erste Schritt besteht immer darin, sich via SSH oder GUI (RDP für einen Windows Server) mit Ihrem Server zu verbinden.

Wenn Sie eine neuere Distribution verwenden möchten, muss die richtige Vorgehensweise zur Einrichtung Ihrer Netzwerkschnittstelle möglicherweise angepasst werden. Sollten Sie dabei auf Schwierigkeiten stoßen, empfehlen wir Ihnen, die Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem zu konsultieren.

Beachten Sie die folgende Terminologie, die in Codebeispielen und Anweisungen der nachfolgenden Abschnitte verwendet wird:

BezeichnungBeschreibungBeispiel
ADDITIONAL_IPZusätzliche IP-Adresse, die Ihrem Dienst zugewiesen ist203.0.113.1
NETWORK_INTERFACEName der Netzwerkschnittstelleeth0, ens3
IDID der Alias IP, beginnend mit 0 (abhängig von der Anzahl der zu konfigurierenden zusätzlichen IPs)0, 1

In unseren Beispielen verwenden wir den Texteditor nano. Bei einigen Betriebssystemen muss es vor der Verwendung installiert werden. Ist das der Fall, werden Sie dazu aufgefordert. Sie können natürlich auch einen beliebigen Texteditor verwenden.

Wählen Sie den Tab für Ihr Betriebssystem.

Debian 11

Standardmäßig befindet sich die Konfigurationsdatei unter /etc/network/interfaces.d/. Es wird empfohlen, zunächst eine Sicherungskopie der entsprechenden Konfigurationsdatei zu erstellen.

Schritt 1: Backup erstellen

In unserem Beispiel heißt die Datei 50-cloud-init, also kopieren wir die Datei 50-cloud-init mit folgendem Befehl:

sudo cp /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init.bak

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, können Sie mit den folgenden Befehlen zum vorherigen Zustand zurückkehren:

sudo rm -f /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init
sudo cp /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init.bak /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init

Schritt 2: Konfigurationsdatei bearbeiten

Die Namen der Netzwerkschnittstellen in dieser Anleitung können von den Namen Ihres Systems abweichen. Passen Sie die Einstellungen entsprechend an.

Sie können nun die Konfigurationsdatei bearbeiten:

sudo nano /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init

Fügen Sie anschließend ein virtuelles Interface oder einen Ethernet-Alias hinzu. In unserem Beispiel heißt das Interface eth0, der Alias ist also eth0:0. Tun Sie dies für jede Additional IP-Adresse, die Sie konfigurieren möchten.

Ändern Sie nicht die bestehenden Zeilen in der Konfigurationsdatei, sondern fügen Sie einfach Ihre Additional IP wie unten beschrieben zu der Datei hinzu und ersetzen Sie ADDITIONAL_IP/32 sowie das virtuelle Interface (wenn Ihr Server nicht eth0:0 verwendet) durch Ihre eigenen Werte:

auto eth0:0
iface eth0:0 inet static
address ADDITIONAL_IP
netmask 255.255.255.255

Sie können Ihre Additional IP auch konfigurieren, indem Sie der Konfigurationsdatei die folgenden Zeilen hinzufügen:

post-up /sbin/ifconfig eth0:0 ADDITIONAL_IP netmask 255.255.255.255 broadcast ADDITIONAL_IP
pre-down /sbin/ifconfig eth0:0 down

Bei der oben stehenden Konfiguration wird das virtuelle Interface jedes Mal aktiviert oder deaktiviert, wenn das eth0 Interface aktiviert oder deaktiviert wird.

Wenn Sie zwei Additional IPs konfigurieren müssen, sollte die Datei /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init wie folgt aussehen:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

auto eth0:0
iface eth0:0 inet static
address ADDITIONAL_IP1
netmask 255.255.255.255

auto eth0:1
iface eth0:1 inet static
address ADDITIONAL_IP2
netmask 255.255.255.255

Oder:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

# IP 1
post-up /sbin/ifconfig eth0:0 ADDITIONAL_IP1 netmask 255.255.255.255 broadcast ADDITIONAL_IP1
pre-down /sbin/ifconfig eth0:0 down

# IP 2
post-up /sbin/ifconfig eth0:1 ADDITIONAL_IP2 netmask 255.255.255.255 broadcast ADDITIONAL_IP2
pre-down /sbin/ifconfig eth0:1 down
Konfigurationsbeispiel
auto eth0
iface eth0 inet dhcp

auto eth0:0
iface eth0:0 inet static
address 203.0.113.1
netmask 255.255.255.255

Oder

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

# IP 1
post-up /sbin/ifconfig eth0:0 203.0.113.1 netmask 255.255.255.255 broadcast 203.0.113.1
pre-down /sbin/ifconfig eth0:0 down

Schritt 3: Interface neu starten

Im letzten Schritt starten Sie das Interface neu:

sudo /etc/init.d/networking restart

Fedora 42 und spätere Versionen, AlmaLinux und Rocky Linux (10)

Fedora verwendet nunmehr Schlüsseldateien (keyfiles). Fedora speicherte zuvor im Verzeichnis /etc/sysconfig/network-scripts/ Netzwerkprofile im Format ifcfg.
Da ifcfg nicht mehr unterstützt wird, erstellt NetworkManager keine neuen Profile mehr in diesem Format. Die Konfigurationsdatei befindet sich nun in /etc/NetworkManager/system-connections/.

Schritt 1: Backup erstellen

Beachten Sie, dass der Name der Netzwerkdatei in unserem Beispiel von Ihrem abweichen kann. Bitte passen Sie die Beispiele mit dem passenden Namen an.

Es wird empfohlen, zunächst eine Sicherungskopie der entsprechenden Konfigurationsdatei zu erstellen. In unserem Beispiel heißt die Konfigurationsdatei cloud-init-eno1.nmconnection:

sudo cp -r /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection.bak

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, können Sie mit den folgenden Befehlen zum vorherigen Zustand zurückkehren:

sudo rm -f /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection
sudo cp /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection.bak /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection

Schritt 2: Konfigurationsdatei bearbeiten

Beachten Sie, dass der Name der Netzwerkdatei in unserem Beispiel sich von Ihrem unterscheiden kann. Passen Sie die Befehle an den Namen Ihrer Datei an.

Um den Namen Ihres Netzwerkinterfaces für die Netzwerkdatei zu erhalten, können Sie folgenden Befehl ausführen:

ip a
nmcli connection show

Ändern Sie keine bestehenden Zeilen in der Konfigurationsdatei. Fügen Sie Ihre Additional IP wie folgt in die Datei ein und ersetzen Sie ADDITIONAL_IP/32 durch Ihre eigenen Werte:

sudo nano /etc/NetworkManager/system-connections/cloud-init-eno1.nmconnection
[ipv4]
method=auto
may-fail=false
address1=ADDITIONAL_IP/32

Wenn Sie zwei Additional IP-Adressen konfigurieren möchten, sollte die Konfigurationsdatei wie folgt aussehen:

[ipv4]
method=auto
may-fail=false
address1=ADDITIONAL_IP1/32
address2=ADDITIONAL_IP2/32
Konfigurationsbeispiel
[ipv4]
method=auto
may-fail=false
address1=203.0.113.1/32

Schritt 3: Interface neu starten

Als letzten Schritt starten Sie Ihr Interface neu:

sudo systemctl restart NetworkManager

Debian 12, Ubuntu 20.04 und spätere Versionen

Standardmäßig befinden sich die Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc/netplan.

Am besten erstellen Sie eine separate Konfigurationsdatei, um die Additional IP-Adressen zu konfigurieren. So können Sie im Falle eines Fehlers die Konfiguration wiederherstellen.

Schritt 1: Interface bestimmen

ip a

Notieren Sie sich den Namen des Interface (das Interface, auf dem die Haupt-IP-Adresse Ihres Servers konfiguriert ist).

Schritt 2: Konfigurationsdatei erstellen

Erstellen Sie anschließend eine Konfigurationsdatei mit der Erweiterung .yaml. In unserem Beispiel heißt die Datei 51-cloud-init.yaml.

sudo nano /etc/netplan/51-cloud-init.yaml

Bearbeiten Sie anschließend die Datei mit folgendem Inhalt und ersetzen Sie INTERFACE_NAME und ADDITIONAL_IP durch Ihre eigenen Werte:

network:
   version: 2
   ethernets:
       INTERFACE_NAME:
           dhcp4: true
           addresses:
           - ADDITIONAL_IP/32

Wenn Sie zwei Additional IPs konfigurieren müssen, sollte die Konfigurationsdatei wie folgt aussehen:

network:
   version: 2
   ethernets:
       INTERFACE_NAME:
           dhcp4: true
           addresses:
           - ADDITIONAL_IP1/32
           - ADDITIONAL_IP2/32

Es ist wichtig, die Ausrichtung jedes Elements in dieser Datei zu beachten, wie im obigen Beispiel dargestellt. Verwenden Sie nicht die Tabulatortaste, um Abstand zu erstellen. Es ist nur die Leertaste erforderlich.

Konfigurationsbeispiel
network:
   version: 2
   ethernets:
       eth0:
           dhcp4: true
           addresses:
           - 203.0.113.1/32         

Datei speichern und schließen. Sie können die Konfiguration mit folgendem Befehl testen:

sudo netplan try

Schritt 3: Änderung anwenden

Führen Sie anschließend folgende Befehle aus, um die Konfiguration anzuwenden:

sudo netplan apply

Bei Verwendung des Befehls netplan try kann eine Warnmeldung wie Permissions for /etc/netplan/xx-cloud-init.yaml are too open. Netplan configuration should NOT be accessible by others. Das bedeutet nur, dass die Datei keine einschränkenden Berechtigungen hat. Dies hat keine Auswirkungen auf die Konfiguration Ihrer Additional IP. Weitere Informationen zu Dateiberechtigungen finden Sie in der offiziellen Dokumentation von Ubuntu.

AlmaLinux (8/9) & Rocky Linux (8/9)

Die Hauptkonfigurationsdatei befindet sich unter /etc/sysconfig/network-scripts/. In unserem Beispiel heißt es ifcfg-eth0. Überprüfen Sie Ihren Dateinamen in diesem Ordner, bevor Sie Änderungen vornehmen.

Für jede zu konfigurierende Additional IP wird eine separate Konfigurationsdatei mit den folgenden Parametern erstellt: ifcfg-NETWORK_INTERFACE:ID. Dabei steht NETWORK_INTERFACE für die physische Schnittstelle und ID für die virtuelle Netzwerkschnittstelle oder den Ethernet-Alias, der mit einem Wert von 0 beginnt. Für unsere Schnittstelle eth0 ist der erste Alias beispielsweise eth0:0, der zweite Alias ist eth0:1, etc.

Schritt 1: Schnittstelle bestimmen

ip a

Notieren Sie sich den Namen des Interface (das Interface, auf dem die Haupt-IP-Adresse Ihres Servers konfiguriert ist).

Schritt 2: Konfigurationsdatei erstellen

Erstellen Sie zunächst die Konfigurationsdatei. Ersetzen Sie NETWORK_INTERFACE:ID durch Ihre eigenen Werte.

sudo nano /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-NETWORK_INTERFACE:ID

Bearbeiten Sie anschließend die Datei mit dem unten stehenden Inhalt und ersetzen Sie NETWORK_INTERFACE:ID und ADDITIONAL_IP durch Ihre eigenen Werte:

DEVICE=NETWORK_INTERFACE:ID
ONBOOT=yes
BOOTPROTO=none # For CentOS use "static"
IPADDR=ADDITIONAL_IP
NETMASK=255.255.255.255
BROADCAST=ADDITIONAL_IP
Konfigurationsbeispiel
DEVICE=eth0:0
ONBOOT=yes
BOOTPROTO=none # For CentOS use "static"
IPADDR=203.0.113.1
NETMASK=255.255.255.255
BROADCAST=203.0.113.1

Schritt 3: Interface neu starten

Als letzten Schritt starten Sie Ihr Interface neu:

sudo systemctl restart NetworkManager

cPanel

Schritt 1: Zugang zum WHM IP Verwaltungsbereich

Klicken Sie im WHM-Kundencenter auf IP functions und wählen Sie im Menü links Add a New IP Address aus.

Eine neue IP-Adresse hinzufügen

Schritt 2: Zusätzliche IP-Informationen hinzufügen

Geben Sie Ihre Additional IP in der Form "xxx.xxx.xxx.xxx" im Feld New IP or IP range to add ein.

Klicken Sie auf 255.255.255.255 als Subnetzmaske und dann auf Submit.

Neue Informationen zur neuen IP-Adresse eingeben

Achtung: Wenn Sie mehrere IP-Adressen in einem einzigen Block konfigurieren müssen und alle gleichzeitig hinzufügen, wird das WHM-System die Verwendung der Subnetzmaske 255.255.255.0 erzwingen. Die Verwendung dieser Konfiguration wird nicht empfohlen. Um die entsprechende Subnetzmaske 255.255.255.255 verwenden zu können, fügen Sie die IP-Adressen stattdessen einzeln hinzu.

Schritt 3: Aktuelle IP-Konfiguration überprüfen

Zurück im Abschnitt IP functions klicken Sie auf Show or Delete Current IP Addresses, um zu überprüfen, ob die Additional IP korrekt hinzugefügt wurde.

check konfiguration IP

Windows Server

Die Netzwerkeinstellung von Windows Servern ist häufig mit DHCP konfiguriert. Wenn Sie bereits eine Additional IP angelegt oder Ihre Konfiguration als statische IP definiert haben, können Sie direkt zum nächsten Schritt übergehen.

Andernfalls wechseln Sie zunächst von einer DHCP-Konfiguration auf Netzwerkebene zur statischen IP-Konfiguration.

Starten Sie die Eingabeaufforderung cmd oder powershell und geben Sie den folgenden Befehl ein:

ipconfig

Sie erhalten daraufhin zum Beispiel Folgendes:

Result of "ipconfig" command

Notieren Sie dann IPv4, Subnetzmaske, Standardgateway sowie den Namen der Netzwerkkarte.

In diesem Beispiel lautet die IP des Servers: 192.0.2.28.

Die nächsten Schritte können Sie entweder über die Eingabeaufforderung oder über die grafische Benutzeroberfläche ausführen.

In der Kommandozeile (empfohlen)

In den untenstehenden Befehlen ersetzen Sie Folgendes:

BefehlWert
NETWORK_ADAPTERName der Netzwerkkarte (in unserem Beispiel: Ethernet 2)
IP_ADDRESSServer-IP-Adresse (in unserem Beispiel: 192.0.2.28)
SUBNET_MASKSubnetzmaske (in unserem Beispiel: 255.255.255.0)
GATEWAYStandardgateway (in unserem Beispiel: 192.0.2.254)
ADDITIONAL_IPAdditional IP-Adresse, die Sie hinzufügen möchten

Die Eingabe falscher Daten führt dazu, dass der Server nicht mehr erreichbar ist. In diesem Fall sind dann Korrekturmaßnahmen im WinRescue-Modus oder über KVM erforderlich.

In der Eingabeaufforderung:

1. Umschalten auf statische IP

netsh interface ipv4 set address name="NETWORK_ADAPTER" static IP_ADDRESS SUBNET_MASK GATEWAY

2. DNS-Server festlegen

netsh interface ipv4 set dns name="NETWORK_ADAPTER" static 213.186.33.99

3. Additional IP hinzufügen

netsh interface ipv4 add address "NETWORK_ADAPTER" ADDITIONAL_IP 255.255.255.255

Ihre Additional IP ist damit funktionsfähig.

Grafische Benutzeroberfläche
  1. Öffnen Sie Start, Control Panel, Network and Internet, Network and Sharing Centre, Change Adapter Settings (im linken Menü).
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Netzwerkverbindung, in unserem Beispiel Ethernet 2.
  3. Klicken Sie auf Properties.
  4. Wählen Sie Internet Protocol Version 4 (TCP/IPv4) aus und klicken Sie auf Properties.
  5. Klicken Sie auf Use the following IP address und geben Sie die Haupt-IP-Adresse Ihres Servers, die Subnetzmaske und das Standardgateway ein, die Sie über den Befehl ipconfig erhalten haben. (Im Feld “Preferred DNS Server” geben Sie 213.186.33.99 ein).

Internet Protocol Version 4 (TCP/IPv4) Properties

Achtung, der Server wird unerreichbar, wenn Sie falsche Werte eingeben. Die Korrekturen müssen dann im WinRescue-Modus oder über IPMI durchgeführt werden.

Klicken Sie auf Advanced (in TCP/IP Settings).

Internet Protocol Version 4 (TCP/IPv4) Properties

Im Bereich IP Address klicken Sie auf Add.

Advanced TCP/IPv4 Settings

Geben Sie dann Ihre Additional IP und die Subnetzmaske 255.255.255.255 ein. Klicken Sie auf Add.

TCP/IP Address

Klicken Sie auf OK, um Ihre Konfiguration zu bestätigen.

Ihre Additional IP ist nun betriebsbereit. Sie können die Konfiguration mit folgendem Befehl überprüfen:

ipconfig

Sie erhalten daraufhin zum Beispiel Folgendes:

Result of "ipconfig" command

Plesk

Schritt 1: Auf die IP-Verwaltung von Plesk zugreifen

Wählen Sie im Plesk Konfigurationspanel Tools & Resources im linken Menü aus.

Zugang zur Verwaltung der IP-Adressen

Klicken Sie auf IP Addresses unter Tools & Resources.

Schritt 2: Additional IP hinzufügen

Klicken Sie in diesem Abschnitt auf den Button Add IP Address.

IP-Informationen hinzufügen

Geben Sie Ihre Additional IP in der Form xxx.xxx.xxx.xxx/32 in das Feld IP address and subnet mask ein und klicken Sie dann auf OK.

IP-Informationen hinzufügen

Schritt 3: Aktuelle IP-Konfiguration überprüfen

Überprüfen Sie im Bereich "IP Addresses", ob die Additional IP korrekt hinzugefügt wurde.

aktuelle IP-Konfiguration

Fehlerbehebung

Starten Sie den Server neu. Wenn keine Verbindung zwischen dem öffentlichen Netzwerk und Ihrer Alias IP hergestellt werden kann, und Sie ein Netzwerkproblem vermuten, versetzen Sie den Server in den Rescue-Modus und konfigurieren Sie den Alias direkt auf dem Server.

Wenn Sie über SSH im Rescue-Modus auf dem Server eingeloggt sind, führen Sie folgenden Befehl aus:

ifconfig eth0:0 ADDITIONAL_IP netmask 255.255.255.255 broadcast ADDITIONAL_IP up

Ersetzen Sie ADDITIONAL_IP mit Ihrer Additional IP-Adresse.

Um die Verbindung zu testen, senden Sie einen Ping an Ihre Additional IP. Wenn dies Rescue-Modus funktioniert, bedeutet es wahrscheinlich, dass ein Konfigurationsfehler besteht. Wenn die IP-Adresse immer noch nicht reagiert, erstellen Sie ein Ticket in Ihrem OVHcloud Help Center mit folgenden Angaben:

  • Name und Version des auf dem Server verwendeten Betriebssystems
  • Name und Verzeichnis der Netzwerkkonfigurationsdatei
  • Inhalt dieser Datei

Weiterführende Informationen

Network Bridge einrichten

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