Erste Schritte mit einem Dedicated Server
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Ziel
Ein dedizierter Server ist ein physischer Server ("Bare Metal") in einem unserer Rechenzentren. Im Gegensatz zum Webhosting (auch "Shared Hosting" genannt), bei dem die technische Verwaltung von OVHcloud geleistet wird, sind Sie für die Verwaltung Ihres Servers allein verantwortlich.
Diese Anleitung erläutert die Grundlagen zur Erstverwendung eines OVHcloud Dedicated Server.
Voraussetzungen
- Sie verfügen über einen Dedicated Server in Ihrem Kunden-Account.
- Sie haben administrativen Zugriff auf Ihren Server über SSH oder RDP (Windows).
- Sie haben Zugriff auf Ihr OVHcloud Kundencenter.
Wenn Ihr Server zur Produktlinie Eco gehört, folgen Sie stattdessen dieser Anleitung.
In der praktischen Anwendung
Inhaltsübersicht
- Betriebssystem installieren oder reinstallieren
- Einloggen auf dem Server
- Neustart Ihres Dedicated Servers
- Absicherung Ihres Dedicated Servers
- OVHcloud Monitoring
- Netzwerkkonfiguration
- Rescue-Modus
- Zugang mit IPMI
- Backup Storage
Betriebssystem installieren oder reinstallieren
Weitere Informationen zu Server-Betriebssystemen finden Sie auf unserer Webseite.
Sie können Ihren Server in wenigen Schritten in Ihrem OVHcloud Kundencenter reinstallieren oder ein anderes Betriebssystem auswählen. Klicken Sie im Tab Allgemeine Informationen auf ... neben System (OS) und danach auf Installieren.

Einige proprietäre Betriebssysteme und Plattformen wie Plesk oder Windows benötigen Lizenzen, die zusätzliche Kosten verursachen. Sie können Lizenzen bei OVHcloud oder einem externen Reseller beziehen. Danach müssen Sie Ihre Lizenz im Betriebssystem selbst oder über Ihr OVHcloud Kundencenter hinzufügen.
Sie können alle Ihre Lizenzen im Bereich Bare Metal Cloud unter Lizenzen verwalten. In diesem Abschnitt können Sie auch über den Button Aktionen Lizenzen bestellen oder bestehende Lizenzen hinzufügen.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren. Wählen Sie dann das gewünschte Betriebssystem in den Menüs aus.

Wenn Sie das Partitionsschema Ihres Betriebssystems ändern müssen, setzen Sie einen Haken in dem Feld "Konfiguration der Partitionen anpassen", bevor Sie auf Weiter klicken.

In diesem Schritt können Sie RAID- und Partitionierungsoptionen innerhalb der Grenzen der Serverhardware und des Betriebssystems einrichten.
Wenn Ihr Server mit Soft RAID ausgestattet ist, wird unser System zur Installation des Betriebssystems alle Disks verwenden. Dieses Verfahren wird als RAID 1 bezeichnet. RAID 1 (Disk Mirroring) ist die Datenreplikation auf zwei oder mehr Disks. Bei diesem Verfahren werden alle Disks während des Installationsvorgangs automatisch eingebunden. Das bedeutet auch, dass Sie nur auf eine Disk zugreifen können und die restlichen für die Datenreplikation genutzt werden. So wird bei einem Ausfall Redundanz gewährleistet.
Wenn Sie nicht alle Ihre Disks für die Installation verwenden möchten, können Sie dies verhindern, indem Sie die Option "Konfiguration der Partitionen anpassen" ankreuzen. In diesem Fall müssen Sie dann die anderen Disks im Betriebssystem manuell mounten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des Betriebssystems.

Klicken Sie nach Abschluss der Anpassungen auf Weiter, um zur Zusammenfassung zu gelangen.
Dort finden Sie außerdem Optionen zu dem von Ihnen ausgewählten Betriebssystem.

Wenn Sie ein kompatibles Betriebssystem ausgewählt haben, können Sie einen öffentlichen Schlüssel angeben, der automatisch installiert werden soll. Sie haben zwei Möglichkeiten:
- Kopieren Sie die Schlüsselzeichenfolge manuell und fügen Sie sie in das Feld
Ihr öffentlicher SSH-Schlüsselein. - Wenn Sie zuvor einen öffentlichen Schlüssel in Ihrem OVHcloud Kundencenter gespeichert haben, wählen Sie den gewünschten Schlüssel im Drop-down-Menü
SSH-Schlüssel für die Vorinstallationaus.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Anleitungen:
- Erstellen und verwenden von Schlüsseln für die SSH-Authentifizierung
- Erstellen und verwenden von Schlüsseln für die SSH-Authentifizierung mit PuTTY
Klicken Sie anschließend auf Bestätigen, um die Installation des Betriebssystems auf Ihrem Dedicated Server zu starten.
Einloggen auf dem Server
OVHcloud stellt Ihnen Dienstleistungen zur Verfügung, für deren Konfiguration und Verwaltung Sie die alleinige Verantwortung tragen. Es liegt somit bei Ihnen, sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß funktionieren.
Diese Anleitung soll Sie bei allgemeinen Aufgaben bestmöglich unterstützen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, einen spezialisierten Dienstleister zu kontaktieren, wenn Sie Schwierigkeiten oder Zweifel hinsichtlich der Verwaltung, Nutzung oder Implementierung der Dienste auf einem Server haben.
Linux
Wenn Sie ein OVHcloud Template als OS auf Ihrem Server installiert haben, wird automatisch ein Benutzer mit erhöhten Berechtigungen erstellt. Dieser Benutzer wird entsprechend dem Betriebssystem benannt, zum Beispiel "ubuntu" oder "rocky".
Sie erhalten dann eine E-Mail mit den Informationen, die für die Herstellung einer ersten SSH-Verbindung erforderlich sind. SSH ist ein sicheres Kommunikationsprotokoll, das zum Herstellen verschlüsselter Verbindungen zu einem Remote-Host verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung Einführung in SSH.
Die meisten aktuellen Betriebssysteme verfügen über einen nativ installierten OpenSSH Client. Das bedeutet, dass Sie sich mit Ihren Zugangsdaten schnell und einfach über die jeweils verfügbare Befehlszeilenanwendung (Terminal, Command prompt, Powershell, etc.) mit Ihrem Server verbinden können. Geben Sie folgenden Befehl ein:
Beispiel:
Sie können auch jede Anwendung eines Drittanbieters verwenden, die mit OpenSSH kompatibel ist.
Nach der Anmeldung können Sie das vordefinierte Kennwort des aktuellen Benutzers mit folgendem Befehl zu einer Passphrase Iher Wahl ändern:
Bei einer GNU/Linux-Distribution werden bei einer Passworteingabeaufforderung Ihre Tastatureingaben nicht angezeigt.
Geben Sie Ihr aktuelles Kennwort ein, und drücken Sie Enter. Geben Sie die neue Passphrase ein, und geben Sie sie an der nächsten Eingabeaufforderung erneut ein, um sie zu bestätigen.
Aktivierung des Benutzer-Accounts "root"
Es ist nicht notwendig, den Benutzer-Account "root" zu verwenden, um mit der Administration Ihres Servers zu beginnen. Dieser Account muss zuerst im Serverbetriebssystem aktiviert werden, damit er verwendet werden kann. Aus Sicherheitsgründen sind außerdem SSH-Verbindungen mit dem Benutzer "root" standardmäßig deaktiviert.
Sofern nicht anders vermerkt, können alle in unserer Dokumentation beschriebenen administrativen Aktionen mit dem Standardbenutzer-Account durchgeführt werden, indem Sie sudo gefolgt von dem entsprechenden Befehl eingeben. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Anleitung zum Konfigurieren von Benutzerkonten und Root-Zugriff auf einem Server.
SSH-Schlüssel können je nach Ihren Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Mobilität und Komfort als zusätzliche Verbindungsmethode verwendet werden oder gar die Identifizierung mittels Benutzername und Kennwort ersetzen. In unseren Anleitungen erfahren Sie, wie Sie diese verwenden:
- Erstellen und verwenden von Schlüsseln für die SSH-Authentifizierung
- Erstellen und verwenden von Schlüsseln für die SSH-Authentifizierung mit PuTTY
Windows
Nach Abschluss der Installation erhalten Sie eine E-Mail mit Ihren Windows-Anmeldeinformationen. Sie können sich dann über RDP (Remote Desktop Protocol) mit Ihrem Server verbinden. Öffnen Sie dazu auf Ihrem lokalen Windows-Gerät die Anwendung Remote Desktop Connection.

Geben Sie die IPv4-Adresse Ihres Servers und dann Ihre Kennung und Passphrase ein. In der Regel wird eine Warnmeldung angezeigt, in der Sie aufgefordert werden, die Verbindung aufgrund eines unbekannten Zertifikats zu bestätigen. Klicken Sie zum Login auf Ja.
Sie können auch jede RDP-kompatible Anwendung eines Drittanbieters verwenden. Dies ist notwendig, wenn Windows nicht auf Ihrem lokalen Gerät installiert ist.
Wenn bei diesem Verfahren Probleme auftreten, überprüfen Sie, ob Remoteverbindungen (RDP) auf Ihrem Gerät zugelassen sind, indem Sie die Systemeinstellungen, Firewallregeln und mögliche Netzwerkeinschränkungen überprüfen.
Sie können auch die IPMI-Konsole in Ihrem OVHcloud Kundencenter zur Verbindung mit dem Server nutzen.
Aktivieren der Windows Startprotokolle (optional)
Windows Boot Logs können bei der Diagnose von Serverstörungen hilfreich sein.
Um sie zu aktivieren, folgen Sie den in den Tabs aufgeführten Schritten:
Vebinden Sie sich mit Ihrem Server über RDP oder IPMI.
Öffnen Sie das Windows-Startmenü und klicken Sie auf Run.

Geben Sie "msconfig" ein und klicken Sie auf OK.

Aktivieren Sie im neuen Fenster die Option Boot log. Klicken Sie auf OK.

Beim nächsten Hochfahren des Servers werden die Logs in einer Datei im Format .txt gespeichert. Der Dateipfad lautet: C:\Windows\ntbtlog.txt.
Um die in der Datei gespeicherten Protokolle im Rescue-Modus einzusehen, folgen Sie der Anleitung zum Rescue-Modus.
Neustart Ihres Dedicated Servers
Ein Neustart kann notwendig sein, um aktualisierte Konfigurationen anzuwenden oder Fehler zu beheben. Wenn möglich, führen Sie über die Befehlszeile einen "Soft Reboot" des Servers durch:
Sie können jedoch jederzeit einen "Hard Reboot" in Ihrem OVHcloud Kundencenter ausführen. Klicken Sie im Tab Allgemeine Informationen auf ... neben "Status" im Bereich Dienststatus und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Neu starten und Bestätigen.

Absicherung Ihres Dedicated Servers
Wie oben erläutert, sind Sie der Administrator Ihres dedizierten Servers. Als solcher sind Sie für Ihre Daten und deren Sicherheit verantwortlich. Mehr Informationen zur Sicherung Ihres Servers finden Sie in unserer Anleitung zur Absicherung eines Servers.
Wenn Sie Windows Server einsetzen, verwenden Sie diese Anleitung.
OVHcloud Monitoring
Sie können den Monitoring-Status eines Servers im OVHcloud Kundencenter vom Tab Allgemeine Informationen aus einrichten (Abschnitt Dienststatus).

Klicken Sie auf den Button Konfigurieren. Im neu angezeigten Fenster haben Sie drei Optionen für das Überwachungsverhalten:
- Deaktiviert: Mit dieser Option werden Warnmeldungen und Eingriffe von OVHcloud gestoppt. Wählen Sie dies aus, wenn Sie auf dem Server relevante Administrationsmaßnahmen durchführen, die eine ICMP-Antwort verhindern.
- Aktiviert mit proaktivem Eingriff: Wenn der Server nicht mehr reagiert wird Ihnen eine Benachrichtigung per E-Mail gesendet und der Server von einem Techniker überprüft.
- Aktiviert ohne proaktiven Eingriff: Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail, wenn der Server nicht mehr reagiert. Um eine Intervention zu veranlassen, aktivieren Sie das Monitoring Ihres Servers mit proaktivem Eingriff.

Klicken Sie auf Bestätigen, um Ihre Monitoring-Konfiguration zu aktualisieren.
Weitere Informationen zum OVHcloud Monitoring finden Sie in unserer Anleitung.
Netzwerkkonfiguration
IP-Bridge-Modus
Network Bridging bezeichnet die Aktion, die Netzwerkgeräte ausführen, um ein aggregiertes Netzwerk aus zwei oder mehr Kommunikationsnetzwerken oder zwei oder mehr Netzwerksegmenten zu erstellen. Bridging unterscheidet sich vom Routing insofern als die Netzwerke unabhängig kommunizieren können, während sie voneinander getrennt bleiben.
Diese Konfiguration wird vor allem in der Virtualisierung verwendet, damit jede virtuelle Maschine über eine eigene öffentliche IP-Adresse verfügt.
Weitere Informationen zum Bridge-Modus finden Sie in unserer Anleitung zum IP-Bridge-Modus.
IP-Alias
Beim IP-Aliasing werden zwei oder mehr IP-Adressen mit demselben Netzwerkinterface verknüpft. So kann Ihr Server mehrere Verbindungen zu einem Netzwerk herstellen, die jeweils einen anderen Zweck erfüllen.
Detaillierte Anweisungen zur Konfiguration des IP-Alias finden Sie in der Anleitung zu IP-Aliasing.
IPv6 Konfiguration
Alle OVHcloud Dedicated Server werden mit einem /64 IPv6 Block geliefert. Um die Adressen dieses Blocks zu verwenden müssen Sie die Konfiguration des Netzwerks anpassen. Lesen Sie dazu unsere Anleitung "IPv6 auf einem Dedicated Server konfigurieren".
Rescue-Modus
Der erste Schritt zur Fehlerbehebung besteht stets darin, Ihren Server in Ihrem OVHcloud Kundencenter im Rescue-Modus neu zu starten. Es ist wichtig, Serverfehler in diesem Modus zu identifizieren, um Probleme mit Software auszuschließen, bevor Sie unsere Support-Teams kontaktieren.
Folgen Sie unserer Anleitung zum Rescue-Modus.
Zugang mit IPMI
OVHcloud stattet alle Dedicated Server mit einer IPMI-Konsole (Intelligent Platform Management Interface) aus, die in Ihrem Browser oder über ein Java-Applet ausgeführt wird. Sie können sich direkt mit Ihrem Server verbinden, auch wenn dieser über keine Netzwerkverbindung verfügt. Sie ist deshalb ein nützliches Werkzeug, um Fehler zu beheben, die Ihren Server unerreichbar machen.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung zur Verwendung der IPMI-Konsole.
Backup Storage
OVHcloud Dedicated Server verfügen über einen zugriffskontrollierten Speicherplatz als kostenlose Serviceoption. Er eignet sich am besten als ergänzende Backup-Option für den Fall, dass der Server selbst einen Datenverlust erleidet.
Zur Aktivierung und Nutzung des Backup Storage folgen Sie der zugehörigen Anleitung.
Weiterführende Informationen
Konfigurieren von Benutzerkonten und Root-Zugriff auf einem Server
Rescue-Modus aktivieren und verwenden
OVHcloud API & OS installation (EN)
Wenn Sie Schulungen oder technische Unterstützung bei der Implementierung unserer Lösungen benötigen, wenden Sie sich an Ihren Vertriebsmitarbeiter oder klicken Sie auf diesen Link, um einen Kostenvoranschlag zu erhalten und eine persönliche Analyse Ihres Projekts durch unsere Experten des Professional Services Teams anzufordern.
Für den Austausch mit unserer User Community gehen Sie auf https://community.ovh.com/en/.
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Secure Shell (SSH) : un protocole de réseau sécurisé utilisé pour établir des connexions entre un client et un serveur. Il permet d'exécuter des commandes à distance de manière sécurisée. ↩